Deutscher Gewerkschaftsbund

18.09.2017
Wirtschaft | Gesellschaft | Soziales

Veranstaltungsreihe: stand.punkte

stand.punkte

DGB OWL

Mit unserer Veranstaltungsreihe stand.punkte wollen wir ein Forum schaffen, in dem unterschiedliche sozial- und wirtschaftspolitische Themen beleuchtet und gesellschaftliche Werte diskutiert werden. Wir möchten aufzeigen, auf welchen gesellschaftlichen Ebenen soziale Ungerechtigkeit stattfindet. Und wir möchten die Debatte darüber anregen, was soziale Gerechtigkeit überhaupt bedeutet, wie eine gerechte soziale Gesellschaft aussehen könnte, was dafür passieren muss und was wir dazu beitragen können.

stand.punkte ist eine Kooperationsveranstaltung von Arbeit und Leben Bielefeld e.V., dem DGB Stadtverband Bielefeld, der Stiftung Solidarität und der Volkshochschule Bielefeld.

 

VERANSTALTUNGEN:

Do., 28.09.2017, 19:00 - 21:00 Uhr, VHS Bielefeld, Historischer Saal

Bundestagswahl 2017 - Wie geht es wirtschafts- und sozialpolitisch weiter?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Rudolf Hickel,Professor für Wirtschaftswissenschaften und Gründungsdirektor des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen.
Grußwort: Sozialdezernent Ingo Nürnberger

Trotz guter Konjunkturdaten kann ein größer werdender Teil der Bevölkerung am gesellschaftlichen Reichtum nicht teilnehmen. Unsichere Beschäftigungsverhältnisse, Mini-Jobs und Mindestlöhne bestimmen ihr Leben. Was ist zu tun, um eine solidarische Wirtschaftspolitik zu gestalten? Welche Veränderungen in der Wirtschafts- und Steuerpolitik sind notwendig, um eine gerechtere Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu organisieren?

https://ostwestfalen-lippe.dgb.de/termine/++co++381f00fa-8896-11e7-885e-525400e5a74a

 

Di. 21.11.2017, 19:00 – 21:00 Uhr, VHS Bielefeld, Historischer Saal

Armut trotz Reichtum

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Der deutsche Rekordüberschuss in der Handelsbilanz wurde u.a. erkauft durch niedrige Löhne und Tarifabschlüsse. Gleichzeitig stiegen die Gewinne der Unternehmen wie nie zuvor. Trotz sprudelnder Gewinne wurde um jeden Cent in den Tarifverhandlungen gerungen. Schwache Gewerkschaften konnten dem nichts mehr entgegensetzen. Zudem wurde ein Mindestlohn verhandelt, der den realen Lebenshaltungskosten nicht entspricht. Gustav A. Horn plädiert daher für eine Stärkung der Kaufkraft über höhere Löhne und eine allmähliche und längerfristige Ausweitung und Stabilisierung der öffentlichen Investitionen, um der Diskrepanz zwischen Armut und Reichtum entgegenzuwirken.

https://ostwestfalen-lippe.dgb.de/termine/++co++da097fd8-8898-11e7-8682-525400e5a74a

 

Do. 07.12.2017, 19:00 – 21:00 Uhr, VHS Bielefeld, Historischer Saal

Hurra, wir dürfen zahlen

Vortrag und Diskussion mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin bei der "tageszeitung" (taz)

Die deutsche Mittelschicht schrumpft. Gleichzeitig werden Reiche immer reicher. Der Protest bleibt aus. Ulrike Herrmann untersucht den bundesdeutschen Alltag, analysiert die wundersame Vermehrung der Milliardäre und ihr geringes Steueraufkommen, die Renaissance des Adels, die Rückkehr der Dienstboten, die Verachtung der Unterschicht und den fatalen Glauben der Mittelschicht, sie sei privilegiert und selbst als Teil der Elite.

https://ostwestfalen-lippe.dgb.de/termine/++co++a6a34fe2-8899-11e7-9b3a-525400e5a74a

 


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