Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 15 - 06.07.2017

Staffelübergabe an der Spitze des DGB-Kreisverbands Lippe

Jörg Pielemeier als Nachfolger für die ausscheidende Vorsitzende Astrid Bartols gewählt

Neuer Vorstand DGB-KV Lippe

Bild von links nach rechts: Michael Gröne (ver.di), Bernd Groeger (TBS NRW), Edeltraud Nülle (ver.di), Jörg Pielemeier (IG Metall), Sabine Blanke (GEW), Tim Lukowski (GdP), Christina Wesemann (DGB-Frauen Lippe) und Martin Menacher (DGB-Gewerkschaftssekretär). DGB OWL

Bad Salzuflen. Auf der ersten Sitzung des neuen Vorstands des DGB-Kreisverbands Lippe am 6. Juli in Bad Salzuflen haben die Gewerkschafter ein neues Vorsitzteam für die nächsten vier Jahre gewählt. Nach vier Jahren als DGB-Vorsitzende erklärte Astrid Bartols, nicht erneut für den Vorsitz antreten zu wollen. Sie begründete diese Entscheidung mit ihrem Eintritt in den Ruhestand am Jahresende und damit zusammenhängenden Ausscheiden als DGB-Regionsgeschäftsführerin. Auf ihren Vorschlag hin haben die Gewerkschaftsmitglieder einstimmig Jörg Pielemeier (IG Metall) als neuen Vorsitzenden des DGB Lippe gewählt. Unterstützt wird er von der stellvertretenden Vorsitzenden Edeltraud Nülle (Verdi).

In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Astrid Bartols heraus, dass die Lipper Gewerkschaften den Anspruch hätten, Politik und Gesellschaft aktiv zu gestalten, um die Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Das Engagement des DGB-Kreisverbands ginge somit weit über die Interessenvertretung hinaus. Von den zahlreichen Aktivitäten des Kreisverbands in den letzten vier Jahren ging Bartols vor allem auf die Veranstaltungen zum Nationalpark Senne und verkaufsoffenen Sonntagen, am Internationalen Frauentag, aber auch auf die vielen Diskussionsrunden zu politischen Wahlen ein.

Der neue DGB-Vorsitzende Jörg Pielemeier machte in seiner Antrittsrede deutlich, dass er sich besonders für eine gute Entwicklung des Kreises einsetzen will. „Wir bleiben am Ball und streiten weiter für einen modernen Wirtschafts- und Industriestandort Lippe mit sicheren und fairen Arbeitsbedingungen, einer besseren Ausbildungsqualität und einer guten öffentlichen Daseinsvorsorge. Der sozialen Spaltung, die durch Rechtspopulisten forciert wird, stellen wir uns weiterhin entschlossen entgegen“, erklärt Pielemeier. Hierzu werde der sich der DGB in Bündnissen gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung engagieren.


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