Deutscher Gewerkschaftsbund

26.09.2016

weiblich, arm, alt sucht…besseres Leben!

Viele Frauen rutschen im Rentenalter in die Armut. Das deutsche Rentensystem ist erwerbszentriert, das heißt: nur wer über Jahrzehnte einer guten entlohnten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist, kann auf eine auskömmliche Rente im Alter hoffen. Die Lebensrealität von Frauen sieht leider oft anders aus.

Durch unterbrochene Erwerbstätigkeit, Beschäftigungen im Niedriglohnbereichen, in Minijobs, Teilzeitbe-schäf...tigungen und Auszeiten für die Kindererziehung erwerben Frauen selten Anspruch auf eine gesetzli-che Rente oberhalb der Grundsicherung im Alter. Hinzu kommt die Absenkung des Rentenniveaus, die zu einer niedrigen Rente führen kann. In der Folge können Frauen ihre Existenz im Alter nicht eigenständig sichern und sind häufig von der Rente des Ehepartners, oder von Sozialhilfe abhängig.

Über bessere Rahmenbedingungen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und eine wirkliche Gleichberechtigung wurde am 24. September auf Einladung des DGB OWL auf der DGB-Frauenkonferenz OWL diskutiert und konkrete Forderungen für eine Verbesserung entwickelt.

Als Inputgeberinnen und Diskutantinnen wurden u.a. Annelie Buntenbach, Mitglied im DGB Bun-desvorstand; Stefanie Baranski-Müller, Frauensekretärin DGB NRW, Claudia Menne, DGB Bundesvorstand sowie viele lokale arbeitsmarktpolitische Akteurinnen begrüßt.

Ein besseres Leben für Frauen ist möglich. Da waren sich die rund 60 Teilnehmerinnen einig. Sie erarbeiteten auf der Konferenz eine Resolution mit der Adresse „Bundespolitik“. Die Resolution wird derzeit zusammengefügt und bald veröffentlicht.

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